Histamin & unsere Weine

HIST-Cartoon„Histamingehalt < 0,1 mg/L laut Analyse eines Prüfinstitutes“.

Dem steigenden Bedürfnis an Gesundheit tragen wir ab sofort Rechnung und bieten für Weinkunden, die eine Histaminintoleranz aufweisen, entsprechend erzeugte Weine an. Ab dem Jahrgang 2012 bieten wir Ihnen Weine an, deren „Histamingehalt < 0,1 mg/L laut Analyse eines Prüfinstitutes“ ist:

Fragen und Antworten zu dieser Thematik:

Wie entsteht Histamin?
Histamin entsteht durch Bakterien, die bei Ihrer Tätigkeit Lebensmittel fermentieren, wie z.b. als Nebenprodukt der Käsereifung und der Vergärung von Wein.

Wen betrifft es?
Personen, die eine Histaminintoleranz = Histaminallergie haben, weisen einen Mangel an körpereigenen-histaminabbauenden Stoffen auf und dieser führt zu quasi-allergischen Reaktionen. Abhängig von der Größe des Mangels, können die körperlichen Beschwerden in unterschiedlicher Intensität auftreten. Daher empfehlen wir den betroffenen Personen eine individuelle Austestung der Weine.

Welche Histamin-Gehalte haben Weine normalerweise?
Bedingt durch die unterschiedliche Verarbeitung der Trauben muß zwischen Weiß- und Rotweinen unterschieden werden.
Bei Weissweinen sind die Gehalte niedriger als bei Rotwein anzusetzen. Bei Rotweinen können in der Regel Werte von 3-5 mg/Liter gemessen werden, bei längerer Fasslagerung können Werte von 10 mg/Liter und mehr gemessen werden.

Welche Histamin-Gehalte haben unsere Weine?
Da keine gesetzlichen Grenzwerte für Histamingehalte existieren, bezeichnen wir Weine < 0,1 mg/Liter als „verträglich“ für betroffene Personen.
Wie wird der Histamin-Gehalt festgestellt?
Mehrere Prüfinstitute in Österreich können die Weine analysieren, wobei je nach Methode die Nachweisgrenzen variieren.

Wie unterscheiden sich die Weine in der Verarbeitung von anderen?
Um solche Weine zu erzielen, sind alle Prozesse der Weinbereitung relevant. Beginnend beim gesunden Lesegut, der sauberen Traubenverarbeitung, der gezielten Vergärung und Reifung/Lagerung der Weine.

Bezeichnungsvorschriften für „verträgliche“ Weine bei Histaminintoleranz:
In Österreich und EU: Am Flaschenetikett darf kein Hinweis auf den Histamingehalt angebracht werden.

In Österreich gelten folgende Regelungen ab 01.01. 2015:

Die Begriffe „histaminfrei“ oder „histaminarm“ dürfen in der Werbung nicht verwendet werden, erlaubt ist nur die Formulierung: „Histamingehalt < 0,1 mg/L laut Analyse eines Prüfinstitutes“.

Da die Histaminverträglichkeit für jeden Betroffenen unterschiedlich ausgeprägt ist, empfehlen wir einen persönliche Austestung mit unseren Weinen. Einen Hinweis zum Histamingehalt finden Sie unter REBE & WEINE, durch anklicken des jeweiligen Etiketts.

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